Profi-Bodybuilder Sandro Hofer starb durch Sturz aus dem Fenster

Wie es zum mysteriösen Sturz aus dem Fenster eines Bordells kam, bleibt ungeklärt, an die Oberfläche drang allerdings, dass der bekannte Schweizer Bodybuilder Probleme mit den Finanzen und Drogen hatte. Viele sprechen von einem großen Verlust für die Schweizer Bodybuilding-Szene.

Eines der größten Aushängeschilder der Schweizer Bodybuilding-Welt, Sandro Hofer, ist aus ungeklärten Ursachen in Zürich aus dem Fenster eines Bordells gestürzt und dabei auf dem Gehsteig vor seinem Auto gelandet. Hofer war sofort tot.

Seine Frau gibt bekannt, dass ihr Mann drogensüchtig war. Das Gefühl, nicht zu genügen, hatte ihn ständig begleitet. Seinen mangelnden Selbstwert versteckte der Bodybuilder hinter seinem gewaltigen Körper. Der nur 1,77 Meter große Sandro Hofer wog 134 muskelbepackte Kilos. Er stieg im Jahr 2013 von der Amateur- in die Profiliga auf.

Es wird gemunkelt, dass Hofer kokainsüchtig war und er das Bordell aufgesucht hatte, um sich Drogen zu besorgen. Der Bodybuilder soll wenige Tage vor seinem Tod Drohnachrichten bekommen haben, in denen Geld gefordert wurde und in der ihm mit der Veröffentlichung delikater Fotos gedroht wurde,

Dass Hofer jedoch aus dem Fenster gestoßen worden sein könnte, schließt die Züricher Polizei aus. Man geht eher von einem Suizid aus, denn finanziell stand dem 33jährigen Bodybuilder das Wasser bis zum Hals.

Es war bekannt, dass Hofer mit Steroiden im großen Stil handelte und damit alle großen Muckibuden im Land versorgte. Im selben Zug verjubelte er sein Geld aber für Prostituierte und für Kokain. Außerdem wollte er sich noch den Traum eines eigenen Fitnesscenters in Zürich-Seebach verwirklichen.

Freunde sagen, dass er von Geschäftspartnern ausgenutzt wurde, bei denen er sich Geld für den Bau des Fitnesscenters lieh. Auch die Witwe Hofers ist fest davon überzeugt, dass er von den Geschäftspartnern in den Tod getrieben wurde. Laut ihren Aussagen haben ihn seine falschen Freunde erst mit Kokain gefügig gemacht, bevor sie ihn ausnutzten und fallenließen.

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